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Jetzt am Start!

Come Together in der Alten Lohnhalle

Mit einem Sektempfang und vielen mitgebrachten Einzelstücken feierten die Inhaber der Läden und Werkstätten den öffentlichen Start des Projektes im Hotel Alte Lohnhalle in Essen-Kray. Hier geht es zum youtube-Film der Veranstaltung.

 

Hüte aus Witten, Schmuck aus Bochum, Möbel aus Oberhausen oder ein Feuerkorb aus Dortmund – dieses Netzwerkportal präsentiert die außergewöhnlichen, besonderen Läden, Werkstätten und Dienstleister, die der Metropolregion ein Gesicht geben. Das erste Treffen des Netzwerkes fand unter großer Beteiligung der Akteure an einem Ort statt, der passender nicht hätte sein können: die Alte Lohnhalle, aus der Anna Kruljac und Heinrich Huke ein kleines, feines Hotel gemacht haben.

Wo findet man...

im Ruhrgebiet die besonderen Angebote, originelle Einzelstücke und außergewöhnliche Dienstleistungen? Einen Überblick verschafft diese Internetplattform, mit der sich die kleinen, besonderen Läden gemeinsam der Öffentlichkeit vorstellen. Nach Orten, Branchen oder Namen sortiert präsentieren sich die Läden online. Eine eigene Rubrik gibt es z.B. für "Revier-Marken". Vorgestellt werden außerdem besondere Märkte, Veranstaltungen und Messen.

Andrea Höber: „Überrascht über die Vielseitigkeit“

Andrea Höber von der Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH würdigte in ihrer Rede die besondere Qualität, die mit diesem Projekt sichtbar werde: „In einer Zeit, in der viele Städte gleich aussehen, weil es überall die gleichen Filialen gibt oder wo man überhaupt keine Geschäfte mehr findet, ist es mutig, offensiv nach vorn zu gehen und zu zeigen, was wir hier alles Tolles haben.“
Ein positiver Ansatz sei der Netzwerk-Charakter des GROSSEN STÖBERS, der die Möglichkeit gibt, neue Kontakte zu knüpfen und daraus vielleicht neue Ideen und neue Geschäftsfelder zu entwickeln.

 

Positive Außenwirkung für die Kurzreise-Region

Für die Menschen im Ruhrgebiet sei es spannend zu sehen, wie vielseitig das Angebot in der Region ist. Höber: „Ich meine, das Ruhrgebiet gut zu kennen aber war überrascht von den vielen Angeboten, die ich bisher noch nicht entdeckt hatte.“ Aber auch nach außen wirke das STÖBER-Projekt, denn es zeigt das kreative Potenzial der „Region, in der es sich lohnt, zu leben, zu arbeiten und zu investieren“.
Aber das Ruhrgebiet sei auch interessiert daran, sich nach außen als Kurzreise-Region darzustellen mit interessanten Angeboten. Die großen Einkaufszentren seien für viele Besucher ein interessanter Aspekt, aber die besonderen Läden – eben das, was man woanders nicht finden kann – präsentiere DER GROSSE STÖBER. Insofern sei die Internetplattform in ihrer Qualität etwas, so Andrea Höber, was es bisher im Bereich Touristik so nicht gäbe: „Konkret kann ich mir vorstellen, dass man mit diesem Angebot im Bereich des Tourismus werben kann und auch Shoppingtouren durch die besonderen Läden der Region anbieten kann.“
„Das Charmante an dem Projekt ist auch, dass es wachsen kann,“ sagte Andrea Höber, „und zwar nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ, in dem neue gemeinsame Ideen entwickelt werden.“

Die Grundidee: Das kreative Potenzial sichtbar machen

Im Ruhrgebiet gibt es viele kreative Köpfe mit kreativen Ideen für besondere Produkte oder ausgefallene Shops. In der Metropolregion Ruhr muss man allerdings ein bisschen forschen, um diese besonderen Adressen aufzustöbern. Und man braucht eine Anfahrtsbeschreibung, denn im Ruhrgebiet liegen diese speziellen Adressen manchmal in der Nachbarstadt und manchmal auch abseits der bekannten Einkaufsstraßen. Die gemeinsame Startveranstaltung machte die Vielfältigkeit sichtbar: 52 Ladeninhaber waren in die Alte Lohnhalle angereist und brachten einige ihrer besonderen Produkte mit.

 

Wo findet man das Besondere in den Städten?

DER GROSSE STÖBER richtet sich an ein Publikum, das zwischen all den Label-Stores der Einkaufsmeilen das wirklich Besondere sucht. Er richtet sich an Menschen, die für eine besondere Idee, ein besonderes Produkt bereit sind, einige Kilometer zu fahren. Er richtet sich an Kunden, die den persönlichen Umgang in inhabergeführten Unternehmen schätzen.
In der jungen Generation sind inzwischen neue Shop-Konzepte entstanden, „Konzept-Stores“ wie zum Beispiel Heimatdesign in Dortmund, das „Eins A“ in Recklinghausen oder die „Wohngemeinschaft“ in Essen. In diesen Läden ist Konzept, ausgefallene Einzelstücke oder Mini-Kollektionen, gerne von Nachwuchs-Designern, vorzustellen.

Initiatorin und Organisatorin des Projektes ist die Dortmunderin Beate Schwedler mit ihrem Büro Kunstprodukt. Die Internetplattform ist die virtuelle Fortsetzung des vor zehn Jahren im Grafit Verlag erschienenen Shopping-Guides "Der große Stöber – Ruhrgebiet".

(Presse)-Kontakt:
Kunstprodukt. Büro für Text und Kommunikation
Beate Schwedler, Telefon: 0231/121429, mobil: 0177/8022111
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

 

 

alle Fotos: Thomas Schild

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